Grabungspraktika

Im Rahmen unser Ausbildung zum ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern gehören auch Grabungspraktika, hier auf den Bilder gibt es ein paar Impressionen von einer Grabung im Tagebau Jänschwalde.

Die Stelle die wir erarbeitet haben war eine Bronzezeitliche Begräbnisstätte, wo am Ende noch eine wunderschön erhaltende Urne zum Vorschein kam und Bronzeperlen so das man von einer Weiblichen Bestattung ausgehen kann.

Zu sehen ist auch ein Profil mit einer Baumwurzelgrube, das wir angelegt und gezeichnet haben.

Ein Bild mit einem Schnitt durch eine Sanddüne möchte Ich Ihnen auch nicht  vorenthalten, dort sieht man sehr schön einen Ort der Brandbestattung als „Schwarzes band“ und den Leichenbrand das sind die „weißen stellen.“ 

Germanen Grab des 5 Jhr.

Im Jahr 2006 wurde im Zuge der Straßen Verbreiterung der B5 Archäologische gegraben.

Am Fundplatz 27 kamen ein paar Gruben die sich im Boden dunkel abzeichneten zum Vorschein, Auf einer kleinen Anhöhe wurden 2 Gräber entdeckt, aus dem ersten Grab kam ein sehr gut erhaltendes Skelett das in Hüfthöhe Gürtel Niveau  mehre Eiserne Pfeilspitzen trug, das 2te leider stark gestört , aus dem neben sehr kleinen gelben und grünen Glasperlen ein Knochenkamm (Dreilagenkamm) mit glockenförmiger Griffplatte und Ringaugenverzierung geborgen wurde. (war da meine Kamera Defekt). Die kleine Sensation war das es der erste Nachweis von Germanen Gräbern des 5 Jhr. im Havelland war.

 

Bild 1-4 Gruben im Planum.

 

Bild 5-6 Gruben im Planum geschnitten.

 

Bild 7-12  Skelett in situ (großaufnahme das Bündel Pfeilspitzen)