Flurbegehung

Während der Ausbildung zum ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger/in gehören auch Flurbegehungen dazu, für die unsere wurde ein wunderbarer Acker ausgesucht wir reisten am Freitagabend an aßen, tranken und saßen noch gemütlich beieinander.

 Samstagmorgen hieß es früh aus den Federn und endlich loslegen, die Spannung steigerte sich von Minute zu Minute, dann ging es los zuerst zu einer Innlanddüne (Bild1-4) die wir ausgiebig untersuchten und danach  raus auf unserem Acker, es gab noch ein paar Verhaltensregeln und Fähnchen die wir wenn ein Artefakt zum Vorschein kam stecken sollten, die mahnenden Worte unseres Ausbilders  im Ohr nicht jede Scherbe mit einem Fähnchen zu versehen ging es los. In einer Reihe immer zu zweit eroberten wir 20 Auszubildende den Acker… nach den ersten 15 Metern waren die Fähnchen schon aufgebraucht( Bild 5-8 ), wir waren nicht aufzuhalten und sammelten fleißig jede Scherbe von der Fläche.

 Das Ergebnis  es waren ca. 2700 Scherben ( Bild 9-13) die wir dort aufgesammelt hatten was für eine Menge,  wir waren sehr zufrieden mit uns. Samstagabend in unserer Unterkunft hieß es dann die Scherben müssen alle gezeichnet werden und alle mussten aber am Sonntag wieder nach Hause, jetzt verstanden wir die mahnenden Worte nicht alle Scherben auf sammeln.

(Bild 14 zeigt Bronze Schlacke,  Bild 15-17 Die Henkel und Zeichnung dazu).

 Es gab dann eine Einigung nur Randscherben, Böden, Henkel und verzierte Scherben zu Zeichen es war immer noch genug aber wir haben es geschafft und konnten Sonntagnachmittag wieder abreisen von einem sehr lehrreichen Wochenende.