Brief

Leider muss man auch im Havelland  immer wieder feststellen das Personen auf den Äckern, Wiesen und Wäldern mit Technischen Hilfsmittel  unterwegs sind die keine Genehmigung und oder den Auftrag haben Archäologische Nachforschungen zu betreiben.   Wer mit einen Technischen Hilfsmittel unterwegs ist hat seine Genehmigungen mit zuführen und sich auf Verlangen Auszuweise, mit seinen vom Landesdenkmalamt Ausgestellten Ausweis und den Genehmigungen vom Landes Denkmalamt. Warum schreiben wir das, durch die nicht Autorisierten Personen werden Funde aus dem Boden entnommen und landen zu größtenteils in Privat besitz  durch die unrechtmäßige Entnahme werden so wichtige Zeugnisse der Geschichte des Landstriches für  immer vernichtet. Wir fügen hier ein paar Paragraphen vom Denkmalschutzgesetz ein die sich darauf beziehen das ganze Gesetz finden sie im Internet unter Denkmalschutzgesetz Brandenburg. Helfen Sie mit das Gedächtnis und die Zeugnisse auf vergangener Zeit zu bewahren. Melden Sie Vorkommnisse der Polizei oder den Denkmalschutzbehörde.

 

 

Wer Interesse hat an Geschichte und gerne in der Natur unterwegs ist sollte sich mit seinen Denkmalamt in verbindungsetzen und eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Bodendenkmal Pfleger machen. Aus unser Sicht können wir nur sagen das es viel mehr Spaß macht wenn man auch noch das Hintergrund wissen über die einzelnen Geschichts abschnitte hat und man keine Angst haben muss erwischt zu werden.

 

 

                                               Denkmalschutz geht alle an.

§ 9

Erlaubnispflichtige Maßnahmen

(1) Einer Erlaubnis bedarf, wer

1. ein Denkmal entgegen dem Erhaltungsgebot des § 7 zerstören, beseitigen oder an einen anderen Ort verbringen.

§ 10

Nachforschungen

(1) Wer nach Bodendenkmalen zielgerichtet mit technischen Hilfsmitteln suchen,

nach Bodendenkmalen graben oder Bodendenkmale aus einem Gewässer bergen

will, bedarf der Erlaubnis der Denkmalfachbehörde. Dies gilt nicht für Nachfor−

schungen, die von der Denkmalfachbehörde oder unter ihrer Mitwirkung vorge−

nommen oder veranlasst werden.

§ 26

Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1. einer zur Erhaltung des Denkmals getroffenen vollziehbaren Anordnung nach

§ 8 Abs. 1 und 2 nicht nachkommt oder die Durchführung von Maßnahmen

nach § 8 Abs. 3 und 4 nicht duldet,

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2. Maßnahmen, die nach § 9 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 der Erlaubnis bedürfen,

ohne Erlaubnis oder abweichend von ihr durchführt oder durchführen lässt,

3. eine nach § 11 Abs. 1 erforderliche Anzeige nicht unverzüglich erstattet,

4. eine Fundstelle nach § 11 Abs. 3 nicht unverändert hält oder

5. eine nach § 14 Abs. 1 geforderte Auskunft nicht erteilt oder das Betreten ei−

nes Grundstücks, Gebäudes oder einer Wohnung nach § 14 Abs. 2 nicht

duldet.

(2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich unrichtige Angaben macht oder unrich−

tige Pläne oder Unterlagen vorlegt, um einen Verwaltungsakt nach diesem Gesetz

zu erwirken oder zu verhindern.

(3) Ordnungswidrig handelt, wer wider besseres Wissen entgegen diesem Gesetz

die Erlaubnis zur Zerstörung eines Denkmals erteilt.

(4) Ordnungswidrigkeiten können mit Geldbuße bis zu 500 000 Euro geahndet

werden.

(5) Bewegliche Gegenstände, auf die sich eine Ordnungswidrigkeit nach den Ab−

sätzen 1 bis 3 oder nach einer Verordnung nach § 27 Abs. 1 bezieht, können ein−

gezogen werden. § 23 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist anzuwenden.

(6) Die Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten verjährt in fünf Jahren.

(7) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ord−

nungswidrigkeiten ist die untere Denkmalschutzbehörde.